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PROGRAMMVORSCHLAG FÜR DAS JAHR 2019

19th Mai, 2019

„EUROPA”-CLUB – PROGRAMM

für Januar-Juni 2019

 

  1. Donnerstag, 10. Januar, 18.00 / 19.00 Uhr Collegium Hungaricum

Nach der ordentlichen Jahresvollversammlung des „EUROPA”-CLUB

Bericht der Leiterin des Reisebüros Gabbiano Travel, Ibolya Mátyás, über die Reise des Vereins nach Israel, mit Filmvorführung

 

  1. Mittwoch, 23. Januar, 19.00 Uhr Collegium Hungaricum

LÁSZLÓ KAISER – JÓZSEF DINNYÉS: Vorgetragene Gedichte und vertonte, gesungene Gedichte von Dichtern aus dem Karpatenbecken

László Kaiser: Dichter, Schriftsteller, Redakteur und Dramaturg; József Dinnyés: ungarischer Komponist, Vortragskünstler, „Lidedermacher”, Sänger und Gitarrist. „Ich bin unter den Dichtern Musiker, unter den Musikern Dichter. Ein Drittel meines Volkes lebt um seines Heimatlandes beraubt, unter der Oberhoheit anderer Völker. Ich würde mich selbst verlieren, würde ich den Weltgeschmack vertreten und vor meinen nationalen Traditionen weglaufen.

  1. Donnerstag, 14. Februar, 19.00 Uhr Collegium Hungaricum

Dr. ISTVÁN FODOR, früherer Direktor des Ungarischen Nationalmuseums, Archäologe: Gedenken an die Landnahme im Karpatenbecken

 

  1. Samstag, 16. Februar Komensky-Schule, Theatersaal

PETŐFI THEATER, SOPRON

Aufführung der Großoperette Eine Nacht in Venedig

In der Goldenen Zeitalter der Operette gibt es kaum ein herausragenderes Meisterwerk als Eine Nacht in Venedig. In dieser Großoperette bilden zahlreiche Stilrichtungen einen Einklang, wie der Walzer, die Tarantella, die Polka und die Chansonnette. Die Vortragsweise des Stückes setzt sich aus charakteristischen Merkmalen der Komödie aus Venedig und der Wiener städtischen Burleske zusammen.

 

  1. Freitag, 15. März 17 / 19.00 Uhr                                   Collegium Hungaricum

KRANZNIEDERLEGUNG AN DER BÜSTE VON GYÖRGY BESSENYEI

GEDENKFEIER

Festrede: Dr. ÉVA RADICS (sie erhielt im Jahre 2000 die ministerielle Auszeichnung Pro Cultura Hungarica)

Im Rahmenprogramm treten Jugendliche aus … und Wien auf

 

  1. Mittwoch, 27. März, 19.00 Uhr Collegium Hungaricum

Vortrag von Dr. GÉZA JESZENSZKI:
Ferenc Rákóczi II. und die ungarischen Freiheitskämpfe gegen die Habsburger

Ferenc Rákóczi hatte durch Zusammenschmieden des Adels und der Leibeigenen die Grundlagen eines gesellschaftlichen Fortschrittes geschaffen, der noch weitere 100 Jahre ohne Beispiel in Europa war. Die Revolution scheiterte, 1711 wurden die Waffen niedergelegt und der Freiheitskampf durch den Frieden von Sathmar beendet. Dennoch war Rákóczis Kampf nicht umsonst, denn als Ergebnis des Friedens konnte Ungarn nicht völlig in das Habsburgerreich eingeschmolzen werden: Es wurde die Religionsfreiheit anerkannt, die Verfassung wiederhergestellt und den Teilnehmern der Kämpfe Amnestie gewährt. Ferenc Rákóczi II. war in die Emigration gezwungen, er wurde jedoch zu einem nationalen Helden: sein Andenken wird in jeder Ortschaft des Landes, und auch in den abgetrennten Teilen durch die Bezeichnung von Plätzen und Straßen bewahrt.“

  

  1. Dienstag, 22. April, 19 Uhr Collegium Hungaricum

Dr. MÁRIA PROKOPP: JÁNOS VITÉZ, PANNÓNIENS LICHT

János Vitéz war für Europa – im Wortgebrauch der Zeitgenossen – Pannoniens LICHT. König Wladislaw I., später Kanzler von König Matthias, die rechte Hand des Feldherren und Gouverneurs János Hunyadi, 20 Jahre lang Bischof von Warad/Nagyvárad. Diese Stadt war mit der berühmten Bibliothek des Bischofs und seiner internationalen Gesellschaft von Gelehrten eine wichtige humanistische Zentrale Europas. 1465 kam er nach Gran/Esztergom, wo er als Erzbischof von Gran und Ungarns Primas eine Universität mit vier Fakultäten und internationalen gelehrten Professoren stiftete, die über eine päpstliche Akkreditierung verfügte. Den Naturwissenschaften, Mathematik, Physik und Sternkunde kam hier erstmalig eine herausragende Rolle im Unterricht zu.

  1. Donnerstag, 9. Mai, 19.00 Uhr                Collegium Hungaricum

RUNDTISCHGESPRÄCH – Vergangenheit und Zukunft des Freien Mitteleuropas – Christentum, die polnisch-ungarischen Beziehungen und die Globalisierung;

Pál Csáky, Imre Molnár, István Zombori, Miklós Duray, Ádám Szesztay, Gyula Popély (Pál Csáky)

 

  1. Donnerstag, 16. Mai, 19.00 Uhr Collegium Hungaricum

Dr. GERGELY TÓTH: Ungarn in Amerika

Er wurde 1970 in Budapest geboren, wo er an der Eötvös-Lóránd-Universität sein Diplom im Fach Deutsch erwarb, nachdem er ein Jahr an der Universität Heidelberg verbracht hatte. Sein Doktor-Studium auf dem Gebiet der Linguistik absolvierte er an der Berkeley Universität; dort unterrichtete er sieben Jahre lang Ungarisch und Deutsch, dann von 2012 bis 2017 an der University of Utah. Gegenwärtig unterrichtet er Deutsch an der Florida Atlantic University.

Sein größtes Hobby oder eher seine Leidenschaft ist die Erforschung der Geschichte der ungarischen Emigration und Diaspora.

 

  1. Samstag, 25. Mai, 15. Uhr Bad Deutsch-Altenburg

Festprogramm an der St. Stephansbüste

Im Rahmenprogramm treten auf:

Die Schüler der ungarischsprachigen Schule AMAPED, Wien

Der Kinderchor der Grundschule von Gimes, Nyitra

Das Burgenländische Volksmusikensemble der Jugend, Oberpullendorf/Felsőőr

Nach der Kranzniederlegung findet

ein Konzert der Internationalen Donau-Philharmonie in der Marienkirche

statt.

  

  1. Vom 30. Mai bis 2. Juni

Kulturhistorischer Ausflug nach Südbayern

Landshut (Rákóczi-Quelle, Hauptfriedhof, Grabstätten junger ungarischer Honveds, die zwischen 1944 und 1946 starben); München (Stadtbesichtigung und Treffen mit Ungarn aus München in den Räumlichkeiten der Ungarischen Kirchengemeinde, München, Oberföhringer Str. 40.); Augsburg (Stadtbesichtigung, Häuser der Familien Fugger und Welser usw.); Gedenkstein bei Bobingen, der an die Schlacht am Lech, 955, hinweist. Ulm (ein mit Bronzeschiff verzierter Obelisk im Gedenkpark an der Donau). Eventuell: Treffen mit dem Ungarischen Kulturverein, Ulm.