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R U N D S C H R E I B E N

27th Februar, 2019

„EUROPA”-CLUB – PROGRAMM

September – Dezember 2019

  1. September 12-15. Donnerstag-Sonntag

Kulturhistorischer Ausflug nach Südbayern

Landshut (Rákóczi-Quelle, Hauptfriedhof, Grabstätten junger ungarischer Honveds, die zwischen 1944 und 1946 starben); München (Stadtbesichtigung und Treffen mit Ungarn aus München in den Räumlichkeiten der Ungarischen Kirchengemeinde, München, Oberföhringer Str. 40.); Augsburg (Stadtbesichtigung, Häuser der Familien Fugger und Welser usw.); Gedenkstein bei Bobingen, der an die Schlacht am Lech, 955, hinweist. Ulm (ein mit Bronzeschiff verzierter Obelisk im Gedenkpark an der Donau). Eventuell: Treffen mit dem Ungarischen Kulturverein, Ulm.

  1. Mittwoch 12. September Collegium Hungaricum

Vortrag von Dr. MIKLÓS MESSIK, Vorsitzender des Vereins f. Ungarische Gedenkstätten in der Welt (MEVE)

„CUM DEO PRO PATRIA ET LIBERTATE“

Rákóczi-Denkmäler in Europa

 

  1. Mittwoch, 23. Oktober Collegium Hungaricum

PÁL CSÁKY: Ein Tag aus der Ewigkeit – Drama über ein imaginäres Treffen zwischen Imre Nagy Imre und János Kádár

 

Irgendwo an der Grenze zwischen dieser Welt und des Jenseits ist János Kádár mit seinem Koffer und seiner Tasche reisebereit und spielt alleine Schach. In seinem geplagten Hirn erscheint „jener Mensch”, dessen Namen man vom 16. Juni 1958 an in Ungarn nicht aussprechen durfte und dessen Namen auch Kádár nie in den Mund nahm, den er nur so nannte: „Jener Mensch”: Imre Nagy, Ungarns Ministerpräsident als Märtyrer. In dem Stück stehen einander noch einmal Mörder und Opfer von Angesicht zu Angesicht. Es folgen eine imaginäre Gegenüberstellung zwischen den beiden Hauptdarstellern – János Kádár und Imre Nagy, die letzte Abrechnung über Schuld und Sünde, die Schicksalsfragen des Ungartums im 20. Jahrhundert, seine Politik und Geschichte.

  1. Samstag, 9. November. 15 Uhr                                     Bad Deutsch-Altenburg

ÖKUMENISCHER GEBETSSTUNDE UND KRANZNIEDERLEGUNG

an der symbolischen Grabstätte der Ungarn von 56’ in Österreich

Festrede: Dr. Andor Nagy Botschafter Ungarns in Österreich

 

  1. Donnerstag, 21. November Collegium Hungaricum

DAS PETŐFI THEATER SOPRON führt das Bühnenwerk „A gyertyák csonkig égnek” (Die Glut) – in zwei Akten auf

Sándor Márais weltberühmter Roman ist ein Drama der späten Abrechnung. Zwei junge Soldaten, Herzensfreunde vor vierzig Jahren und zwei argwöhnische, verbitterte alte Menschen voller Gewissensbisse jetzt. Und zwischen den beiden Daten herrscht Leere. Sie trafen sich in den vierzig Jahren nicht, der eine war Soldat in den Tropen, der andere saß nach seinem Militärdienst in der Bibliothek seines Schlosses und starrte die Spaletten an. Jetzt aber treffen sie sich, und die Abrechnung kann beginnen. Was geschah damals, an dem Tag vor vierzig Jahren? Was für Todessünde erfordert jetzt eine Klarstellung? Und hinter den Fragen und Leidenschaften gibt es eine Tote: Krisztina, die geliebte Frau des einen. Und es gab eine ähnliche Leidenschaft seitens der beiden Freunde für einunddieselbe Frau. Der eine betrog und floh, der andere blieb, bot aber Krisztina keine helfende Hand in der Not. Und jetzt sind sie beide mit dem Verrat konfrontiert. Jetzt, als die Kerzen ausgingen. Sie sind niedergebrannt.

 

 

  1. Freitag, 6. Dezember

NIKOLAUS-ABEND – gemeinsames Programm mit AMAPED

Das Kinderprogramm wird von Szilvia Mentsik organisiert.

  1. Sonntag, 15. Dezember          Wien I., Dorotheergasse 16

GOTTESDIENST UND GEMEINSAME WEIHNACHTSFEIER MIT DER WIENER UNGARISCHEN REFORMIERTEN KIRCHENGEMEINDE

 

Unter Mitwirkung von Zoltán Kátai Sänger, Volksliedersänger, ausgezeichnet mit dem Preis „Kossuth“